Am 27. Mai eröffnete Lars-Ejnar Sterley, Landesgeschäftsführer des ASB Baden-Württemberg e. V., den diesjährigen Kennenlerntag für die Auszubildenden in den Räumlichkeiten der orochemie GmbH + Co. KG in Kornwestheim. In seiner Begrüßung hob Sterley die zentrale Rolle engagierter Nachwuchskräfte für die Zukunft der Pflege hervor und hieß alle Auszubildenden herzlich willkommen.
Erstmals nahmen in diesem Jahr auch Praxisanleitende am Kennenlerntag teil – ein wichtiger Schritt, um den Austausch zwischen Theorie und Praxis weiter zu stärken. Bereits am Vorabend waren einige Teilnehmende angereist und übernachteten in einem nahe gelegenen Hotel. Beim gemeinsamen Abendessen wurden erste Kontakte geknüpft, Erfahrungen geteilt und ein kollegiales Miteinander gepflegt – beste Voraussetzungen für einen entspannten und verbindenden Einstieg in den Kennenlerntag.
Ein Tag voller Einblicke und Begegnungen
Der eigentliche Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen des Miteinanders, des fachlichen Austauschs und der Begeisterung für den Pflegeberuf. An fünf abwechslungsreichen Stationen konnten die Auszubildenden neue Eindrücke gewinnen, ihr Wissen vertiefen und miteinander ins Gespräch kommen. Die Stationen reichten von einer Betriebsführung bei der orochemie GmbH + Co. KG über eine praxisnahe Erste-Hilfe-Übung mit Besichtigung eines Rettungswagens bis hin zu praktischen Einheiten rund um das Thema Pflege.
Für die Praxisanleitenden gab es zudem ein speziell auf ihre Rolle abgestimmtes Angebot: Die Station „Fit für das praktische Examen“ bot ihnen hilfreiche Impulse, Tipps und Austauschmöglichkeiten zur optimalen Vorbereitung ihrer Auszubildenden auf die anstehenden Prüfungen.
Ein starkes Zeichen für die Pflege von morgen
Der Tag bot nicht nur einen umfassenden Einblick in die Strukturen und Aufgaben des ASB in Baden-Württemberg, er förderte auch das Verständnis für die vielfältigen Anforderungen im Pflegeberuf. Die Auszubildenden nutzten die Gelegenheit, gezielt Fragen zu stellen, sich fachlich auszutauschen und ihr Wissen zu erweitern – was von allen geschätzt wurde. Der Bedarf an gut ausgebildeten und engagierten Fachkräften für die Pflege der Zukunft ist unverkennbar. Ein starkes Miteinander, Wertschätzung und echte Unterstützung sind entscheidend, um Menschen für diesen wichtigen Beruf zu gewinnen und nachhaltig zu stärken.
Text: Christina Hanck